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Die Studierenden der DFFB laden ein:

 

Berlinale-Podiumsdiskussion im Gorki-Theater

Erzählen und Wirklichkeit

Deutscher Film als Wellness-Zone oder als High Voltage Area

 

Die Studierenden der DFFB laden ein:

 

Berlinale-Podiumsdiskussion im Gorki-Theater

Erzählen und Wirklichkeit

Deutscher Film als Wellness-Zone oder als High Voltage Area?

 

Die DFFB Studenten diskutieren unteranderem mit folgenden Gästen:

 

Romuald Karmakar

Tatjana Turanskyj

Angelina Maccarone

Martin Hagemann

Dagmar Jacobsen

Carl Hegemann

Max Linz

und Studenten der DFFB

 

 

Die aktuelle Lage an der DFFB (Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin) ist ernst. Die Filmakademie taumelt aufgrund der seit langem ungeklärten Frage um die Besetzung der Direktion im undefinierten Schwebezustand. In einem die akademische Mitbestimmung ausschliessenden, rein politischen und auf die wirtschaftliche Effizienz ausgerichteten Auswahlverfahren des Senats sind die Vorstellungsräume von Gestaltern und Entscheidungsträgern über eine innovative Filmausbildung immer weiter auseinander gedriftet.

 

Die Studierenden befinden sich im Kampf um die DFFB als Ort widerständigen filmkünstlerischen Schaffens. Genau jetzt entscheidet sich die Zukunft dieser Ausbildungsstätte und somit die Richtung der Zukunft des deutschen Films.

 

Wie relevant kann die Filmkunst in der Gesellschaft heute sein? Wie viel demokratische Kultur will unsere Gesellschaft erhalten? Was soll und kann Kunst, und besonders die Filmkunst leisten? Was heißt Erzählen heute?

 

Diese und weitergehende Fragen werden zur Diskussion gestellt.

 

Wir laden Sie herzlich ein, am 9. Februar 2015 ab 15 Uhr im Foyer des Gorki Theaters Berlin, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin, zu Gast zu sein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wir laden Sie herzlich ein zu einer Podiumsdiskussion der Studentenschaft der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), u.a. mit Christian Petzold, Pia Marais, Detlev Buck, Wolfgang Becker, Chris Kraus, Peter Henning, Linus de Paoli und studentischen Vertretern am kommenden Freitag Abend in der Akademie der Künste, moderiert von Rüdiger Suchsland.

Die Entscheidung für das neue Direktorium der dffb ist in der finalen Phase und wird von großer Tragweite sein. Es geht um konkrete Konsequenzen für die Qualität der Lehre, wie auch der Filme. Die Studierenden stellen daher offensiv die Frage: Wo geht es hin mit der Zukunft der dffb und wer entscheidet über diese? Wo geht es hin mit dem Film in Deutschland?

In einem gemeinsamen Verfahren der Akademie und des Kuratoriums zur Wahl der neuen Direktion blieben am Ende zwei Kandidaten übrig. Die Bekanntmachung wird erst nach Weihnachten erfolgen und die Namen sind offiziell weiterhin nur dem Kuratorium und der Findungskommission bekannt. Trotz einer Absichtserklärung des Kuratoriums zu einem Konsens haben sich die Interessen leider erneut polarisiert.

Dabei liegen die Ziele der dffb klar auf der Hand: Innovative Ausbildung anstatt stumpfer Produktion, Herausforderung von Märkten anstatt sie blind zu bedienen, Mitbestimmung anstatt Zentralisierung. Die dffb ist seit jeher eine Kunstakademie, die das Potential ihrer Studenten freisetzen kann. So konnten Filme wie zuletzt „Das Merkwürdige Kätzchen“, „Anna Pavlova lebt in Berlin“, „Der Samurai“, „Oh Boy“ oder „Komm und Spiel“ enstehen. Die Stärken der dffb verlangen wieder eine künstlerische Leitung, feste, prägende Dozenten, alternative Seminarformen. Die dffb muss Ort konfrontativer Diskurse bleiben, ihre Besonderheit darf nicht aufs Spiel gesetzt werden!

 

Diskutieren Sie mit uns,

am Freitag, den 19.12.2014, 19 Uhr – Studiofoyer, Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin. Eine Veranstaltung der Studentenschaft der dffb mit der Akademie der Künste

 

Trotz des bevorstehenden Weihnachten und der Kurzfristigkeit unserer Einladung würden wir uns sehr freuen, Sie begrüßen zu können.

Mit herzlichen Grüßen,

die Studentenschaft der dffb

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OFFIZIELLE SEITE DER STUDENTENSCHAFT DER DEUTSCHEN FILM- UND FERNSEHAKADEMIE BERLIN